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① Talkumpuder kann Haut und Schleimhäute schützen. Aufgrund seiner geringen Partikelgröße und großen Oberfläche kann Talkumpuder eine große Menge an chemischen Reizstoffen oder Giften absorbieren. Daher kann Talkumpuder, wenn er auf entzündetes oder geschädigtes Gewebe aufgetragen wird, eine schützende Wirkung entfalten. Bei oraler Einnahme kann Talkumpuder nicht nur die entzündete Magen-Darm-Schleimhaut schützen, sondern auch die Aufnahme von Giftstoffen in den Magen-Darm-Trakt verhindern. Talkum ist jedoch nicht völlig unbedenklich; im Bauchraum, im Rektum und in der Vagina kann es zu Granulomen kommen.

② Die antibakterielle Wirkung von Talkumpuder wurde mittels Plattenverfahren bestimmt. Das Medium mit 10 % Talkumpuder zeigte eine hemmende Wirkung auf Typhusbakterien und Paratyphus A. Das Papierverfahren ergab lediglich eine geringe antibakterielle Wirkung auf Meningokokken.

 


Veröffentlichungsdatum: 27. Januar 2021