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Filtration ist ein weit verbreitetes physikalisches Verfahren zur Entfernung unlöslicher Stoffe aus Flüssigkeiten. Da die Feststoffe in Flüssigkeiten oft feine, amorphe und klebrige Partikel sind, die leicht die Poren des Filtertuchs verstopfen, führt eine separate Filtration häufig zu Problemen wie Filtrationsschwierigkeiten und trübem Filtrat, was in der Praxis unpraktikabel ist. Durch Zugabe eines Filterhilfsmittels zur Lösung oder durch Vorbeschichtung des Filtertuchs mit einer Filterhilfsmittelschicht lässt sich diese Situation deutlich verbessern. Die Filtrationsgeschwindigkeit ist hoch, das Filtrat klar und der Filterrückstand relativ fest, sodass er sich leicht vom Filtertuch ablösen lässt. Das am häufigsten verwendete Filterhilfsmittel in verschiedenen Branchen ist Kieselgur. Daher spricht man im Folgenden von Kieselgur-Filterhilfsmitteln.

Kieselgur-Filterhilfsmittel sind ein neuartiges, hocheffizientes, pulverförmiges Filtermedium, das aus Kieselgur als Basismaterial in kontinuierlichen, geschlossenen Prozessen wie Vorbehandlung, Sortierung, Dosierung, Kalzinierung und Klassierung hergestellt und verarbeitet wird. Es bildet einen Filterkuchen mit stabiler Gitterstruktur, der kleine Partikel in der Vorfiltrationsflüssigkeit zu kolloidalen Verunreinigungen im Gittergerüst zurückhält. Dadurch weist es eine gute Permeabilität auf und bildet eine poröse Filterkuchenstruktur mit einer Porosität von 85–95 %. Dies ermöglicht ein hohes Durchflussverhältnis bei der Feststoff-Flüssigkeits-Trennung und filtert feine Schwebstoffe heraus. Kieselgur-Filterhilfsmittel sind chemisch stabil und eignen sich zuverlässig zur Filtration aller Flüssigkeiten außer konzentrierten Laugen. Sie belasten die filtrierte Flüssigkeit nicht und entsprechen den Anforderungen der Lebensmittelhygienevorschriften. Es kann zufriedenstellend auf Filtermedien wie Filtertüchern, Filterpapier, Drahtgewebe, poröser Keramik usw. eingesetzt werden. Es erzielt zufriedenstellende Filterergebnisse auf verschiedenen Filtermaschinen und vereint die Vorteile anderer Filtermedien. Die Anwendung von Kieselgur als Filterhilfsmittel nimmt stetig zu. In der Industrie wird es zur Herstellung von Filtermaterialien verwendet. In der Lebensmittelindustrie dient es der Filtration von Bier, Fruchtsäften, verschiedenen Getränken, Sirupen, Pflanzenölen, Enzympräparaten, Zitronensäure usw. In der chemischen Industrie wird es zur Filtration von Farbstoffen, Beschichtungen, Galvanisierungsmaterialien, Lösungsmitteln, Säuren, Elektrolyten, Kunstharzen, Chemiefasern, Glycerin, Emulsionen usw. eingesetzt. In der pharmazeutischen Industrie dient es der Filtration von Antibiotika, Glukose und Extrakten der traditionellen chinesischen Medizin. Im Bereich des Umweltschutzes wird es zur Wasseraufbereitung eingesetzt, um Trinkwasser, Badewasser, Abwasser, Industrieabwasser usw. zu reinigen.

1. Kieselgur-Filterhilfsmittel: Es handelt sich um Kieselgur-Filterhilfsmittel, die durch Trocknen, Kalzinieren, Zerkleinern und Klassieren hergestellt werden und für verschiedene Flüssig-Feststoff-Trennungen eingesetzt werden können. Je nach Trennverfahren werden unterschiedliche Kieselgur-Filterhilfsmittel ausgewählt. Sie finden breite Anwendung in der Planung. Viele Kategorien nutzen die poröse Struktur der Kieselgur und die Siliciumdioxidschalen. Bei der Verarbeitung ist darauf zu achten, die Struktur und die charakteristische Form des Kieselgur-Gerüsts zu erhalten. Dazu ist die sorgfältige Auswahl geeigneter Brech- und Mahlanlagen sowie die Einhaltung geeigneter technischer Bedingungen erforderlich. Die Integrität der Kieselgurstruktur muss so weit wie möglich bewahrt werden, um eine sekundäre Fragmentierung zu verhindern. Als Mahlanlage wird üblicherweise ein Luftstrombrecher eingesetzt.
2. Die drei wichtigsten Funktionen von Kieselgur als Filterhilfsmittel sind: 1. Siebwirkung. Dies ist ein Oberflächenfiltrationseffekt. Wenn eine Flüssigkeit durch Kieselgur fließt, sind die Poren der Kieselgur kleiner als die Partikelgröße der Verunreinigungen, sodass diese nicht hindurchtreten können und zurückgehalten werden. Dieser Effekt wird als Siebwirkung bezeichnet. 2. Bei der Tiefenfiltration findet die Trennung im Inneren des Mediums statt. Kleinere Partikel, die die Oberfläche des Filterkuchens passieren, werden von den Poren der Kieselgur zurückgehalten. Die Fähigkeit, Feststoffpartikel herauszufiltern, hängt im Wesentlichen von der Größe und Form der Feststoffpartikel sowie von der Porengröße ab.
3. Adsorption bezeichnet die Bildung von Kettenclustern zwischen Partikeln, die durch entgegengesetzte Ladungen angezogen werden und dadurch fest an der Kieselgur haften.

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Veröffentlichungsdatum: 16. Oktober 2023