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Kieselgur-Filterhilfsmittel zeichnen sich durch eine gute mikroporöse Struktur, hohe Adsorptionsleistung und Druckfestigkeit aus. Dadurch wird nicht nur ein gutes Durchflussverhältnis der filtrierten Flüssigkeit erreicht, sondern auch feinste Schwebstoffe werden herausgefiltert, was für klares Wasser sorgt. Kieselgur ist ein Sediment aus den Überresten uralter, einzelliger Kieselalgen. Zu ihren hervorragenden Eigenschaften zählen unter anderem ihr geringes Gewicht, ihre Porosität, ihre hohe Festigkeit, ihre Verschleißfestigkeit sowie ihre isolierenden, adsorptions- und füllstoffhaltigen Eigenschaften.

Kieselgur ist ein Sediment aus den Überresten uralter, einzelliger Kieselalgen. Zu ihren hervorragenden Eigenschaften zählen geringes Gewicht, Porosität, hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit sowie isolierende, adsorbierende und füllende Eigenschaften. Sie besitzt eine gute chemische Stabilität. Kieselgur ist ein wichtiger Industriewerkstoff für Isolierung, Mahlen, Filtration, Adsorption, Antikoagulation, Entformung, Füllung und als Trägermaterial. Sie findet breite Anwendung in Branchen wie Metallurgie, Chemie, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Düngemittelherstellung, Baustoffindustrie und Dämmstoffproduktion. Darüber hinaus dient sie als funktioneller Füllstoff für Kunststoffe, Gummi, Keramik, Papier und weitere Industrien.

Kieselgur-Filterhilfsmittel werden je nach Herstellungsverfahren in Trockenprodukte, kalzinierte Produkte und flussmittelkalzinierte Produkte unterteilt.
① Getrocknete Produkte
Das gereinigte, vorgetrocknete und zerkleinerte, siliziumdioxidhaltige Rohmaterial wird bei 600–800 °C getrocknet und anschließend zerkleinert. Dieses Produkt weist eine sehr feine Partikelgröße auf und eignet sich für die Präzisionsfiltration. Es wird häufig in Kombination mit anderen Filterhilfsmitteln eingesetzt. Das getrocknete Produkt ist überwiegend hellgelb, kann aber auch milchig-weiß oder hellgrau sein.

② Kalziniertes Produkt
Das gereinigte, getrocknete und zerkleinerte Kieselgur-Rohmaterial wird in einen Drehrohrofen gegeben, bei einer Temperatur von 800–1200 °C kalziniert und anschließend zerkleinert und klassiert, um das kalzinierte Produkt zu erhalten. Im Vergleich zu trockenen Produkten ist die Permeabilität des kalzinierten Produkts mehr als dreimal höher. Das kalzinierte Produkt ist überwiegend hellrot.

③ Flussmittelkalzinierte Produkte
Nach Reinigung, Trocknung und Zerkleinerung wird dem Kieselgur-Rohmaterial eine geringe Menge an Flussmitteln wie Natriumcarbonat und Natriumchlorid zugesetzt und es bei 900–1200 °C kalziniert. Nach erneuter Zerkleinerung und Korngrößenklassierung erhält man das kalzinierte Flussmittelprodukt. Dessen Permeabilität ist deutlich erhöht und mehr als 20-mal höher als die des trockenen Produkts. Die kalzinierten Produkte sind überwiegend weiß; bei hohem Fe₂O₃-Gehalt oder geringer Flussmitteldosierung erscheinen sie hellrosa.

Die Hauptnachteile von Kieselgur-Filterhilfsmitteln sind:

1. Ressourcenmangel. Für die Herstellung von Kieselgur-Filterhilfsmitteln wird hochwertige Kieselgur mit hohem Kieselalgengehalt benötigt. Obwohl China über reichhaltige Kieselgurvorkommen verfügt, handelt es sich bei der überwiegenden Mehrheit um mittel- bis minderwertige Kieselgurminen, die die Produktionsanforderungen nur schwer erfüllen können;

2. Die Produktionskosten sind relativ hoch. Der Herstellungsprozess von Kieselgur ist relativ komplex, und in Verbindung mit dem hohen Preis für hochwertige Kieselgur-Ressourcen sind die Produktionskosten für Kieselgur-Filterhilfsmittel in China auf einem hohen Niveau geblieben;

3. Die Filtrationsrate ist relativ langsam und die Schüttdichte hoch. Eine weitere Zugabe entsprechend der Qualität erfüllt oft nicht die erwarteten Anforderungen und erhöht zudem die Kosten. Einige Forscher möchten Kieselgurprodukte mit niedriger Schüttdichte entwickeln, jedoch konnten aufgrund von Einschränkungen in der Zusammensetzung und Struktur der Rohstoffe bisher keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden.

4. Die chemische Stabilität ist nicht optimal. Kieselgur enthält relativ hohe Mengen an schädlichen Bestandteilen wie Eisen und Kalzium, die in abgetrennter Form vorliegen, wodurch sich diese leicht lösen. Bei der Filtration vieler Getränke, insbesondere alkoholischer Getränke, kann die hohe Eisenkonzentration den Geschmack beeinträchtigen.


Veröffentlichungsdatum: 24. August 2023